Sonntag, 17. Februar 2013

16.-17.02.2013

Am Samstag haben wir um 8:00 Uhr gefrühstückt und uns dann mit dem Bus auf den Weg zum Tempel gemacht. Zwischendurch haben wir eine Pause in Jeonju Hanok Village gemacht und uns ein typisches südkoreanisches Dorf angeschaut. Dort haben einige von uns ihre ersten Insekten probiert.
Am Tempel angekommen wurden wir eingewiesen, wie wir uns zu verhalten haben: absolute Stille.

Anschließend haben wir unsere Bekleidung für die 2 Tage bekommen,die sehr bequem war und für das bisschen Stoff auch sehr warm gehalten hat und  durften uns in unseren Zimmern umziehen. Die Zimmer waren sehr schlicht, es gab keine Betten nur ein kleines Badezimmer und einen grossen Schrank,wo das Schlafzeug und auch die eigentlichen Betten drin waren. Dafür gab es Fußbodenheizung. Nach dem Umziehen haben wir uns mit einem Tempelführer getroffen, der uns die Tempelanlage gezeigt hat. Er erwähnte das sich in dieser Tempelanlage 2 Nationalschätze befinden, einer davon ist ein Original Knochenstück von einen Budda.
Auf dem Weg in den Tempel wurden alle Mönche mit Hilfe von einer riesigen Trommel, die für die Erdlebewesen steht, aufgerufen. Ein Fisch steht für alle Wasserlebewesen und ein Gong für alle Luftlebewesen. Das war eine Erfahrung! Vorallem eine kalte und fast Sportliche!
Stehen und hinknien im Wechsel..

Morgens machen das die Mönche sogar mindestens 108 Mal! Diese 108 mal aufstehen und niederknien mussten wir nicht komplett machen.
Sie hatten Mitleid mit uns ;) ! 
Danach sind wir zum Abendessen gegangen, dort wurden wir nochmals draufhingewiesen, dass wir gerade beim Essen nicht sprechen dürfen. Zum Essen gab es nur Vegetarisches. Reis, Kimshi, Kartoffeln und andere undefinierbare Dinge. Nachdem wir gegessen hatten mussten wir unsere Schalen selber spülen und durften dann gemeinschaftlich (mindestens zu zweit) über die Anlage laufen. Abends sind wir dann in einen großen Saal gegangen, wo wir erst meditiert haben und dann die Bedeutung der Lotusblume näher gebracht bekommen haben und diese dann auch bastelten.
Nachdem wir die Lotusblumenkerzen angezündet haben Ddeokbokki (Nudeln aus Reisteig) aßen.
Danach (UM 21:00Uhr) hieß es Nachtruhe!
Also Schlafenszeit, denn um 03:00 Uhr morgens ging der Wecker schon für das morgendliche Gebet.

Wieder mit Trommelschlag ging es zum Tempel. Nach dem Gebet ging es zum Saal und dort bekamen wir die Aufgabe eine Kette mit 108 Holzkügelchen zu basteln.
Der Sinn dahinter war, dass wir pro Kügelchen einmal Buße tun, aber da sie Mitleid mit uns hatten durften wir pro niederknien 5 Kügelchen auf die Kette ziehen. Als wir damit fertig waren durften wir diese Ketten behalten und wir machten uns auf den Weg zum traditionellen Frühstücksritual der buddhistischen Mönche.
Alles was wir uns in die Schüsseln gelegt hatten mussten wir auch aufessen, wir durften keine Reste hinterlassen, auch diese Schalen haben wir waschen müssen, mit Rettich und lauwarmen Wasser..auch das alles ohne zu sprechen! Im Anschluss hatten wir ein bisschen Freizeit :)


Um 8:00 Uhr gab es dann die morgentliche Teezeremonie. Es gab schwarzen Tee. Dabei hat uns die Mönchin über den Tee und dessen Wirkung belehrt und uns erzählt, wie das Leben als Mönch so ist. Was man darf, was nicht.. Z.B dürfen sie rausgehen, wie normale Menschen (Kino, etc..), allerdings dürfen sie keinen Partner haben! (In der Tempelanlage gingen die ersten Teeplantagen des Landes hervor). Nach der gemütlichen Zeremonie haben wir die Tempelanlage ein wenig gesäubert, einige haben gefegt andere den Saal in dem wir meditiert haben sauber gemacht.
Jeder hatte seine Aufgabe! Als wir damit fertig waren hieß es Tasche packen und Zimmer aufräumen. Natürlich auch Umziehen, denn die Kleidung durften wir nicht behalten auch wenn einige das gerne getan hätten.


Das Leben als Mönch ist gar nicht so easy, jeden Tag zum Essen und Teetrinken sitzt man traditionell auf dem Fußboden im Schneidersitz, für manche eine echte Herrausforderung gewesen! ;)

Die Mönche hatten für uns extra einen Banner angefertigt, den wir auch mit nach Hause nehmen durften! Eine sehr nette Gehste! Anschließend sind wir zu einem Bambusgarten gefahren und haben diesen besichtigt.

Am Abend des selben Tages gab es noch ein großes Ereignis zu feiern, den Geburtstag von Torben. Wir besorgten Getränke und Pizza wurde bestellt, um den Geburtstag ordentlich zu feiern. Denn wann bekommt man schon einmal die Chance seinen Geburtstag in Korea zu feiern. Koreanische als auch deutsche Schüler feierten zusammen. Zwei Schülerinnen bereiteten auch noch ein kleines Geschenk und Kuchen für das Geburtstagskind vor. Alle hatten sehr viel Spaß bei der Feier.

Jessica und Daniel


Der Chefmönch und Herr Hong


Ein Banner für uns

Einen Segen nach Deutschland
 
...

Unsere Ladys

Im Tempel herrscht absolute Stille ;-)

Du wolle Rose kaufe ??
 
Fatzebuck ist überall

Wenn Kinder spielen ...

Bibbi & Tina

Das Hardcore-Programm

Koreanische Blumenhändler

Torben hat Burzeltach
 
 
 
 
 

Donnerstag, 14. Februar 2013

WIR SIND IM KOREANISCHEN TV !!

 ====> 2013-02-14 930 ´º½º       
 
---> dann oben rechts auf VOD klicken

Der Bericht startet ab ca. 2:30 min

15-02-2013


Nach einer kurzen Nacht am GAT hieß es Sportklamotten an und los zum Frühsport indem wir die Wohngegend von Gwangju bewundern konnten. Da die übliche Runde für die meisten von uns an diesem Morgen zu lang war kürzten viele die Strecke ab. Das begeisterte unseren Drillinstructor Rust NICHT!!! Daher bekamen wir die Gelegenheit die ganze Strecke nochmal zu absolvieren. Nach der doppelten Trainingseinheit waren wir alle froh unter die Dusche zu springen. Danach ging es zum Frühstück wo es wieder allerlei Interessantes Essen zum probieren gab. Als wir unser Frühstück verzehrt hatten,  hieß es vernünftig anziehen (unsere neuen GAT-Jacken) und los zu Abschlusszeremonie der Oberstufenschüler, dort erlebten wir eine Abschlussfeier die wir, obwohl wir kein Wort verstanden haben, dennoch hoch interessant fanden. Es begann mit dem Aufruf der Schüler die über einen roten Teppich gingen und teilweise Sonderehrungen für besondere Leistungen erhielten. Dann folgten Videoclips von gelaufenen Veranstaltungen und Tänzen einzelner Unterstufenschülerinnen, natürlich durfte auch die koreanische Nationalhymne nicht fehlen. Zum krönenden Abschluss betrat der Schulleiter die Bühne und sang ein Stück für seine Schüler, dies war ein sehr beeindruckendes Erlebnis für uns. Nach der Abschlussparty bekamen wir Mittagessen und fingen danach an weiter an unseren Projekten zu arbeiten  die Aufgrund unserer und der englisch Kenntnisse der koreanischen Schüler  manchmal sehr kompliziert werden, aber dennoch mit sehr viel Spaß und Freude verbunden sind.  Am Ende des harten Arbeitstages bekamen wir was zu essen, zogen unsere Jacken an und starteten in die Innenstadt von Gwangju wo wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung uns in einer Karaokebar niederließen und unser nicht vorhandenes Gesangstalent zu Show stellten.  Zum Ende des Tages fuhren wir mit der U-Bahn zurück und verbrachten noch eine gemütliche Zeit in unserem Gruppenraum.
Gattner, Geppert

Eine müde Bande :-)
Gwangju von oben
 

Unser Gastgeber Direktor Kim

Unsere "KHS-Helden"

Lecker ....

Highschool-Abschlußfeier
 
 
Karaokefoto folgt ;-)

Mittwoch, 13. Februar 2013

14-02-2013

SO begrüßt man Gäste ...

Vorstellung der Projekte.

Das Lehrer- und Projekt-Team

Ohne Worte

Eine Projektgruppe
 
unsere "Kollegin" - Valentinstag :-)
 
 

Am frühen Morgen folgte nach einem etwas gewöhnungsbedürftigen Frühstück aus Reis und nicht identifizierbaren Sachen  die Begrüßung im  Medien bzw. Präsentationsraum.  Dort wurden uns die Lehrer und die Schule vorgestellt. Anschließend folgte die Zuweisung der einzelnen Projekte an die verschiedenen Schüler. Unser Projekt das Blocking Bar System (eine Parkhaus-Schrankensteuerung für Ein- und Ausfahrt)  war zum Teil vorbereitet. Als erstes mussten wir mit den Koreanern die Planung für die nächsten Tage durchsprechen. Danach haben wir mit der konkreten Planung angefangen und das Grundgerüst aus Item oder so ähnlich zugeschnitten und zusammengebaut. Ein koreanisches Kamerateam hat unsere Arbeit gefilmt. Anschließend wurden wir im Aufenthaltsraum mit Getränken und Essen versorgt. Dann hatten wir Pause und sind nach dem Abendessen zu einem nahegelegenen Supermarkt gelaufen.  Die Währung ist anfangs etwas ungewohnt. Das beginnt damit das Süßigkeiten 7000 koreanische Wong kosten. Entweder man rechnet ständig auf Euro oder man nimmt es einfach so hin.  Auf dem Rückweg haben wir uns getrennt und in Gruppen aufgeteilt die einen von uns sind in die nahegelegene Kneipe auf „ein“ Bierchen für jeweils ungerechnet 1,80€ gegangen die anderen sind in die Schule zurückgegangen. Alles in allem war es ein stressiger schöner erfolgreicher Tag.
Dunsch, Franecki


11-02-2013 -> Es ist wieder soweit                               => Korea (GAT & Seoul)

 
Die Reise beginnt ...
 
Orientierung im Flieger

Endlich angekommen => Burger & Nudelsuppe :-)

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit der Ankunft am Flughafen. Nach langer Wartezeit starten wir endlich um 15:10, 40 Minuten zu spät. Die Stimmung ist gut, alle freuen sich auf die bevorstehende Zeit. Nach gut 2 Stunden gibt es eine ausgiebige und äußerst schmackhafte Mahlzeit. Nach fast 6 Stunden die Landung in Dubai. Im Anflug die beeindruckende Silhouette von Dubai´s Downtown. Die Gestaltung der Hallen sind eindrucksvoll. 15m Meter hohe Wasserfälle, Säulen und Palmen, zeigen Dubai wie man es sich vorstellt. Die Speisekarte wird stilecht auf einem Ipad serviert. Viel zu schnell ist die Zeit vorbei und wir müssen zum Check-In.
Weiter geht’s, das größte Passagierflugzeug , der A 380 wartet. Riesig ist der Flieger und lang der Weg zu unseren Plätzen. Weitere 8 Flugstunden wartet auf uns. In Deutschland wäre es nun Nacht, an Schlaf ist aber nicht zu denken, aufgrund der doch nach langer Zeit, nicht sehr bequemen Flugzeugsitze. Nach 8 stündigem Halbschlaf endlich die Landung in Seoul. Nach durchqueren der Zoll Kontrolle, begrüßen uns Mr. Hong und Mr. Park. Doch die lange Reise ist noch nicht vorbei. Eine Busfahrt von 4 Stunden vollendet den Weg. Doch nun endlich ist es geschafft, wir sind angekommen. Wir werden herzlich von der Koreanischen Schulleitung, den Lehrern und den Schülern begrüßt. Als Überraschung wartet eine halb Asiatische Mahlzeit auf uns. Nach kurzer Pause winkt endlich der wohlverdiente Schlaf.
Basener, Bullut

Montag, 27. Februar 2012

27.02.2012

Ein herzliches Dankeschön an alle Blogbesucher
Bis heute über 3800 Zugriffe :-)

 

27.02.2012

weitere Reiseberichte:

http://trbk.de/index.php/menukoreabesuch09me