Am Tempel angekommen wurden wir eingewiesen, wie wir uns zu verhalten haben: absolute Stille.
Anschließend haben wir unsere Bekleidung für die 2 Tage bekommen,die sehr bequem war und für das bisschen Stoff auch sehr warm gehalten hat und durften uns in unseren Zimmern umziehen. Die Zimmer waren sehr schlicht, es gab keine Betten nur ein kleines Badezimmer und einen grossen Schrank,wo das Schlafzeug und auch die eigentlichen Betten drin waren. Dafür gab es Fußbodenheizung. Nach dem Umziehen haben wir uns mit einem Tempelführer getroffen, der uns die Tempelanlage gezeigt hat. Er erwähnte das sich in dieser Tempelanlage 2 Nationalschätze befinden, einer davon ist ein Original Knochenstück von einen Budda.
Auf dem Weg in den Tempel wurden alle Mönche mit Hilfe von einer riesigen Trommel, die für die Erdlebewesen steht, aufgerufen. Ein Fisch steht für alle Wasserlebewesen und ein Gong für alle Luftlebewesen. Das war eine Erfahrung! Vorallem eine kalte und fast Sportliche!
Stehen und hinknien im Wechsel..
Morgens machen das die Mönche sogar mindestens 108 Mal! Diese 108 mal aufstehen und niederknien mussten wir nicht komplett machen.
Sie hatten Mitleid mit uns ;) !
Danach sind wir zum Abendessen gegangen, dort wurden wir nochmals draufhingewiesen, dass wir gerade beim Essen nicht sprechen dürfen. Zum Essen gab es nur Vegetarisches. Reis, Kimshi, Kartoffeln und andere undefinierbare Dinge. Nachdem wir gegessen hatten mussten wir unsere Schalen selber spülen und durften dann gemeinschaftlich (mindestens zu zweit) über die Anlage laufen. Abends sind wir dann in einen großen Saal gegangen, wo wir erst meditiert haben und dann die Bedeutung der Lotusblume näher gebracht bekommen haben und diese dann auch bastelten.
Nachdem wir die Lotusblumenkerzen angezündet haben Ddeokbokki (Nudeln aus Reisteig) aßen.
Danach (UM 21:00Uhr) hieß es Nachtruhe!
Also Schlafenszeit, denn um 03:00 Uhr morgens ging der Wecker schon für das morgendliche Gebet.
Wieder mit Trommelschlag ging es zum Tempel. Nach dem Gebet ging es zum Saal und dort bekamen wir die Aufgabe eine Kette mit 108 Holzkügelchen zu basteln.
Der Sinn dahinter war, dass wir pro Kügelchen einmal Buße tun, aber da sie Mitleid mit uns hatten durften wir pro niederknien 5 Kügelchen auf die Kette ziehen. Als wir damit fertig waren durften wir diese Ketten behalten und wir machten uns auf den Weg zum traditionellen Frühstücksritual der buddhistischen Mönche.
Alles was wir uns in die Schüsseln gelegt hatten mussten wir auch aufessen, wir durften keine Reste hinterlassen, auch diese Schalen haben wir waschen müssen, mit Rettich und lauwarmen Wasser..auch das alles ohne zu sprechen! Im Anschluss hatten wir ein bisschen Freizeit :)
Um 8:00 Uhr gab es dann die morgentliche Teezeremonie. Es gab schwarzen Tee. Dabei hat uns die Mönchin über den Tee und dessen Wirkung belehrt und uns erzählt, wie das Leben als Mönch so ist. Was man darf, was nicht.. Z.B dürfen sie rausgehen, wie normale Menschen (Kino, etc..), allerdings dürfen sie keinen Partner haben! (In der Tempelanlage gingen die ersten Teeplantagen des Landes hervor). Nach der gemütlichen Zeremonie haben wir die Tempelanlage ein wenig gesäubert, einige haben gefegt andere den Saal in dem wir meditiert haben sauber gemacht.
Jeder hatte seine Aufgabe! Als wir damit fertig waren hieß es Tasche packen und Zimmer aufräumen. Natürlich auch Umziehen, denn die Kleidung durften wir nicht behalten auch wenn einige das gerne getan hätten.
Das Leben als Mönch ist gar nicht so easy, jeden Tag zum Essen und Teetrinken sitzt man traditionell auf dem Fußboden im Schneidersitz, für manche eine echte Herrausforderung gewesen! ;)
Die Mönche hatten für uns extra einen Banner angefertigt, den wir auch mit nach Hause nehmen durften! Eine sehr nette Gehste! Anschließend sind wir zu einem Bambusgarten gefahren und haben diesen besichtigt.
Am Abend des selben Tages gab es noch ein großes Ereignis zu feiern, den Geburtstag von Torben. Wir besorgten Getränke und Pizza wurde bestellt, um den Geburtstag ordentlich zu feiern. Denn wann bekommt man schon einmal die Chance seinen Geburtstag in Korea zu feiern. Koreanische als auch deutsche Schüler feierten zusammen. Zwei Schülerinnen bereiteten auch noch ein kleines Geschenk und Kuchen für das Geburtstagskind vor. Alle hatten sehr viel Spaß bei der Feier.
Jessica und Daniel
Der Chefmönch und Herr Hong
Ein Banner für uns
Einen Segen nach Deutschland
...
Unsere Ladys
Im Tempel herrscht absolute Stille ;-)
Du wolle Rose kaufe ??
Fatzebuck ist überall
Wenn Kinder spielen ...
Bibbi & Tina
Das Hardcore-Programm
Koreanische Blumenhändler
Torben hat Burzeltach
WTF is templestay?
AntwortenLöschenNow i know what it is :o)
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